Projekt - 0217

Das Bestandsgebäude liegt in einem Siedlungsgebiet aus den 50er Jahren.

Um das Gebäude in die sensible Umgebung mit den neuen Wohnbedürfnissen einzupassen, wurde die straßenseitige Fassade neu interpretiert. Die erforderliche Erweiterung wurde in den Garten verlegt.

Die unbefriedigende Treppensituation aus zwei sehr engen, viertel gewendelten Treppen, machte den gravierendsten Eingriff in das Gebäude erforderlich. Hierzu wurden die vorhandenen Treppen entfernt und neue Deckenöffnungen, nun in Firstrichtung, hergestellt.

Die neuen Treppen verlaufen jetzt über fast die gesamte Hauslänge und erschließen auch den nun ausgebauten Spitzboden.

Diese Treppenart wurde von der russischen Avantgarde gerne in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts verwendet. Die Belichtung der Treppenanlage erfolgt mittels vertikaler Fensterbändern, die gleichzeitig die Giebelfassaden strukturieren. Ein neuer, nördlich gelegener, eingeschossiger Anbau dient als Küche und ist mit dem Wohnzimmer direkt verbunden. Die neue Terrasse kann nun von den Räumen Wohnen und Kochen erreicht werden.



Grundstücksgröße 685 m²
Wohnfläche 161 m²
Zahl der Vollgeschosse 1
Fertigstellung 2011
 
 
 

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