Projekt - 0067

Das Haus steht auf einem sogenannten Pfeifenkopfgrundstück in zweiter Reihe einer dörflichen Siedlungsstruktur aus den 60er Jahren. Im Norden endet das Grundstück an einem Sportplatz, in dessen Verlängerung der Wetterschacht einer Kaligrube als markante Blickachse steht. Ein Wunsch der Bauherren war es, die direkte Blickbeziehung zu diesem Wetterschacht vom Essplatz, sowie vom Schlafzimmer aus zu ermöglichen.

Das Erdgeschoss bietet neben dem Wohn- und Essplatz auch die Fläche für eine kleine Praxis. Der durch die Praxis entstandene erhöhte Flächenbedarf wurde durch einen eingeschossigen Anbau auf der Nordseite abgedeckt. Hinter der fast geschlossenen Wandscheibe befinden sich die Nebenräume sowie die Küche. Raumhohe Glasschiebetüren trennen die Küche vom Wohnbereich.

Über eine einläufige Stahltreppe erreicht man das Dachgeschoss. Ein schmaler Steg bildet hier den Beginn des Flures, der durch eine segmentbogenartige Stellung der Trennwände zu den beiden Arbeitszimmern eine dramatische Spannung erhält.

Die weiße Putzfassade ist mit vertikalen Fensterbändern in Wandscheiben gegliedert. Während im Erdgeschoss die bodentiefen Fenster von einer zur anderen Seite rhythmisch größer werden, verhalten sich die Fensteröffnung im DG genau gegenläufig.



Grundstücksgröße 898 m²
Wohnfläche 152 m²
Umbauter Raum 624 m²
Zahl der Vollgeschosse 1
Fertigstellung 2005
 
 
 
 
 

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